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16.11.2018

Motorradtour

In der Aktivitas, wie auch unter den AHAH befinden sich einige begeisterte Motorradfahrer. Eine gemeinsame Motorradtour fand bei ersten Sondierungen auf diversen Kneipen und anderen Zusammenkünften auf breite Zustimmung, nun sollten Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Frage nach dem wohin, mündete in der Idee einen AH zu besuchen, der schon länger nicht mehr adB anzutreffen war, um das alte Band der Treue zu pflegen (Stichwort: Lebensbundprinzip). Ob auch Frau bzw. Freundin mitfahren sollen, wurde mit „stärk dich! ad fundum!“ ausreichend und verständlich beantwortet.

Die Planung gestaltete sich mitunter etwas schwierig, denn es galt nicht nur eine würdige Strecke und ein passendes Datum, sondern auch einen AH in entsprechender Entfernung zu finden. Von den zuerst kontaktierten AHAH wurde aus Zeitmangel oder aus persönlichen Gründen abgesagt. Im zweiten Durchgang der Suche nach einem bierwilligen Kandidaten, erklärte sich schon der Erste auf der Liste bereit: AH Spaghetti. Mit Begeisterung nahm er die Idee auf und lud uns ein, ihn am Millstättersee zu besuchen.

Ursprünglich sollte am Campingplatz genächtigt werden. Aufgrund des Mangels an Gepäckkapazität einiger Motorräder schlug AH Benz eine Pension vor. Der Vorschlag wurde trotz Begeisterung für die Natur, schlafen unter freiem Himmel und voraussichtlicher 50 °C Zelttemperatur einstimmig angenommen.

Geplante Abfahrt war am Samstag um 06:15 Uhr vor der Bude. Nachdem Bacchus eingetroffen ist, ging es um 06:30 Uhr in Richtung Millstättersee. AH Heti, Bacchus, die Fuxen Markus S. und Thiu begaben sich nach Lavamünd, wo die restlichen Teilnehmer AH Holm und AH Benz bereits warteten.. Nach einem gemütlichen Kaffee und der ersten Pinkelpause ging es über den Seebergsattel nach Kranj in Slowenien. Nach der Überschreitung des Loiblpasses wurde auf Empfehlung des ortskundigen AH Holm im Gasthof „Deutscher Peter“ eingekehrt. Um die Fahrtüchtigkeit aufrechtzuerhalten und um andere körperliche Minderleistungen hintanzuhalten, wurde verantwortungsbewusst ein elektrolytisches Kaltgetränk zum Essen supplementiert. Weiter ging es über Ferlach und das Rosental zum Wurzenpass. Nach kurzem Aufkommen von Heimatgefühlen der carinthischen ATVer ging es wieder nach Slowenien durch den Triglav Nationalpark. Über Soča ging es dem Isonzo entlang nach Tarvis in Italien. An der Staatsgrenze bei Unterthörl wurden die Pässe kontrolliert. AH Heti hat gut daran getan, mehrfach und inständig darauf hinzuweisen diese nicht zu vergessen. Als letzte Etappe der Hinfahrt ging es über das Gailtal und der Windisch Höhe zum Millstättersee.